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Smart Farming gGmbH

Die gemeinnützige Organisation

Philosophie und Leitgedanken

Grundlegende Erkenntnis der Smart Farming gGmbH
Alles ist miteinander verbunden. Mensch, Natur und Technologie sind untrennbar miteinander verbunden – sie formen gemeinsam ein lebendiges, dynamisches Ganzes. Unser Ziel ist es, diese Einsicht in konkrete Handlungen umzusetzen und eine nachhaltige, bewusste und respektvolle Landwirtschaft zu fördern.

 
  1. Einheit statt Trennung: Eine ganzheitliche Weltsicht
    Wir glauben, dass die Welt keine strikte Trennung zwischen Subjekt und Objekt, Mensch und Natur oder Geist und Materie kennt. Vielmehr ist alles Ausdruck einer universellen, lebendigen Energie.
    So wie ein Wassertropfen nicht vom Ozean getrennt existiert, sondern Teil des Ganzen ist, sind auch wir nicht von unserer Umwelt losgelöst. Die Erde, die Pflanzen, die Tiere und wir selbst sind verschiedene Erscheinungsformen derselben Wirklichkeit. Diese Erkenntnis führt zu einer tiefen Wertschätzung für alles Leben und einer Verantwortung, bewusst und nachhaltig zu handeln.
     
  2. Achtsamkeit als Grundlage für Fortschritt
    Anstatt uns in blindem Aktionismus zu verlieren, setzen wir auf ein bewusstes Innehalten, um zu verstehen, was wirklich gebraucht wird. Unsere technologische Entwicklung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um das natürliche Gleichgewicht zu unterstützen, nicht zu stören.
    Die moderne Landwirtschaft kann durch den achtsamen Einsatz von Sensorik, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz intelligenter gestaltet werden – nicht, um die Natur zu beherrschen, sondern um mit ihr im Einklang zu arbeiten. Durch präzise, ressourcenschonende Bewirtschaftung schützen wir die Böden, das Wasser und die Umwelt.
     
  3. Verantwortung und Mitgestaltung
    Im Spiel des Lebens sind wir immer gleichzeitig Beobachter und Mitgestalter. Was wir tun, hat Auswirkungen – nicht nur auf uns, sondern auf alles, was existiert. Daher tragen wir Verantwortung, weise zu handeln.

 

Smart Farming bedeutet für uns:

  • Landwirtschaft, die auf wissenschaftlicher Erkenntnis und Respekt vor der Natur basiert.
  • Technologie, die nicht ausbeutet, sondern unterstützt.
  • Gemeinschaften, die kooperieren, anstatt nur zu konkurrieren.

Unsere Forschung, unsere Technologieentwicklung und unsere agrarökologischen Projekte beruhen auf dieser Philosophie. Wir sehen Landwirtschaft als eine Ko-Kreation zwischen Mensch und Natur, in der wir lernen, zuhören und nachhaltige Lösungen entwickeln.

Fazit: Ein bewusster Umgang mit unserer Welt

Wir stehen an einem Wendepunkt: Die Art und Weise, wie wir mit der Natur umgehen, wird über die Zukunft unseres Planeten entscheiden. Die Smart Farming gGmbH setzt sich für einen neuen Umgang mit Ressourcen, Umwelt und Technologie ein – getragen von einem tiefen Verständnis, dass wir Teil eines großen, lebendigen Netzwerks sind.

Unsere Vision ist eine Landwirtschaft, die nicht nur effizient, sondern auch achtsam, respektvoll und nachhaltig ist. Eine Landwirtschaft, die erkennt: Wir sind nicht getrennt von der Natur – wir sind die Natur.

 

Die oben beschriebene Philosophie und die Leitprinzipien
basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuen Physik
bezüglich der Natur von Materie und Bewusstsein.

Gibt es Materie?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was physikalisch passiert, wenn Sie mit Ihrem Smartphone telefonieren?

Ihr Smartphone sendet und empfängt elektromagnetische Wellen. Elektromagentische Wellen sind z. B.  Radiowellen, Mikrowellen oder Infrarotstrahlung. Elektromagntische Wellen sind keine Materie, sondern eine Form von Energie. Wenn elektromagnetische Wellen keine Materie sind, aber dennoch real existieren und mit Materie interagieren – was bedeutet das für unser Verständnis über unsere Welt, die doch aus Materie besteht. Oder doch nicht?

In unserem klassischen Weltbild sagt man: Materie ist das, was Masse hat und Raum einnimmt.
Aber moderne Physik (Quantenphysik) zeigt, dass Materie nur eine besondere Form von Energie ist.  Nach Einstein gilt die berühmte Formel: E = m · c2
Diese zeigt, dass Energie und Masse (Materie) äquivalent sind. Materie ist also letztlich eine „verdichtete“ oder gebundene Form von Energie. In der Quantenfeldtheorie gibt es nur Felder und Wechselwirkungen. Das, was wir als „Materie“ wahrnehmen, entsteht durch Wechselwirkungen von Quantenfeldern. Beispielsweise entsteht das Gefühl von Festigkeit nicht durch eine „solide Substanz“, sondern durch die elektromagnetische Abstoßung von Elektronen.
Ein extremes Beispiel:
Wenn man gegen eine Wand drückt, fühlt sie sich „fest“ an – aber in Wirklichkeit besteht sie zu über 99,9999 % aus leerem Raum (zwischen den Atomkernen und Elektronen). Die „Festigkeit“ ist eine Folge der elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den Elektronen der Hand und denen der Wand.

Was ist Materie dann wirklich?

  1. Materie ist eine gebundene Form von Energie.
  2. Das Konzept der „festen Materie“ ist eher eine Illusion, da auf der fundamentalen Ebene alles aus Quantenfeldern besteht.
  3. Licht (elektromagnetische Wellen) hat keine Masse, aber es existiert und beeinflusst Materie – genau wie Materie selbst aus Energie besteht.

Letztendlich ist alles Energie – in verschiedenen Erscheinungsformen. Es gibt keine Materie, so wie wir sie bisher annehmen.

Was ist Bewusstsein?

Wie passt "Bewusstsein" oder "Geist" in unsere materiell geprägte Welt? Ist Bewusstsein eine Eigenschaft der Materie oder ist es etwas Eigenständiges?

Aus der Neurowissenschaft ist bekannt, dass Bewusstsein eng mit dem Gehirn zusammenhängt. Die Neuronen des Gehirns kommunizieren miteinander und leiten elektrische Signale weiter. Diese elektrischen Signale sind letztlich elektromagnetische Wechselwirkungen, also eine Form von Energie.

Aber:
Wenn wir sagen, dass Bewusstsein nur eine Aktivität von Neuronen ist, dann wären es rein physikalische Vorgänge im Gehirn.
Doch Bewusstsein hat eine subjektive Qualität, die nicht direkt aus physikalischen Prozessen ableitbar scheint. Die Tatsache, dass wir „erleben“, ist etwas, das sich nicht nur durch neuronale Impulse erklären lässt.
Warum gibt es überhaupt ein subjektives Erleben, wenn das Gehirn nur Materie (oder Energie) ist?
Ein Computer verarbeitet auch Informationen, aber hat er ein Bewusstsein? Falls nicht – warum haben wir eines?

Der Physiker Roger Penrose und der Anästhesist Stuart Hameroff vermuten, dass Bewusstsein mit Quantenverschränkung und Quantenkohärenz in den Mikrotubuli (kleine Röhrchen in Neuronen) entstehen könnte. Das würde bedeuten, dass das Bewusstsein kein klassisches Produkt des Gehirns ist, sondern mit der Quantenwelt verbunden ist.

Materie ist Energie. Aber Energie allein erklärt nicht, warum wir etwas erleben. Bewusstsein ist nicht einfach nur Materie. Es könnte aus Materie entstehen, aber es könnte auch eine fundamentale Eigenschaft des Universums sein. Quantenmechanik könnte eine Rolle spielen. Aber wir verstehen noch nicht genau, wie.

Was ist Bewusstein? Wir wissen es nicht.
Aber unsere Intuition sagt uns, dass Bewusstsein etwas Großes, etwas Enormes ist – etwas, das uns vielleicht sogar definiert. Und genau weil wir es nicht wirklich erklären können, weil wir nicht wissen, woher es kommt, warum es existiert oder wie es funktioniert, sollten wir Demut davor haben.

Ein neuer Blick auf die Welt

Aus dieser Haltung der Demut heraus können wir:

  • Die Natur nicht mehr nur als „Ding“ sehen, sondern als Teil eines lebendigen Ganzen.
  • Andere Menschen nicht mehr als „Objekte“ betrachten, sondern als bewusste Wesen mit einer inneren Tiefe.
  • Technologie nicht als Machtinstrument missbrauchen, sondern als Werkzeug, um die Welt bewusster und harmonischer zu gestalten.

Das bedeutet nicht, dass wir aufhören zu forschen oder Fragen zu stellen – im Gegenteil! Aber es bedeutet, dass wir mit Respekt und Staunen an die Grenzen unseres Wissens herantreten, anstatt mit Überheblichkeit oder blindem Aktionismus.

Fazit: Ein stiller Wandel
Vielleicht ist genau das der Schlüssel zu einem besseren Umgang mit der Welt:
Nicht Zwang, nicht Kontrolle, nicht Dogmen – sondern einfach nur das Innehalten und das Erkennen, dass wir etwas Großem gegenüberstehen.

Diese Demut ist keine Schwäche – sie ist eine tiefe Form der Weisheit.
Und aus ihr entsteht ganz von selbst eine neue, bewusstere Art zu leben.

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